Rezensionen • The Dying Kingdom
The Dying Kingdom

Autor: Stephen D. Sullivan
Zyklus: The New Adventures Vol. II
Verlag: Wizards of the Coast

ISBN: 0-786-93324-0

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Besprochen von: Andreas Meixner
Bewertung: (10/10)

Vom Rücken des Buches:
Das Königreich Arngrim ist ein kalter und mysteriöser Ort. In der fast vergessenen Heimat der "Scharlachroten Brüder", einer Sekte mächtiger Zauberer, könnte der Schlüssel zu finden sein, um Nearras Gedächtnis wiederherzustellen. Doch weder Nearra noch ihre Freunde realisieren, welchen Preis sie dafür zu zahlen haben.

Abgelenkt vom Charme des Thronfolgers von Arngrim sieht Catriona nicht die Gefahr, die vor ihnen liegt. Als Nearras dunkle Visionen stärker werden, kämpft Davyn mit sich selbst, das Geheimnis zu bewahren, das sie retten könnte. Bald finden die Gefährten heraus, dass sie in ein furchteinflössendes Komplott gestolpert sind; und dieses mal ist Nearra nicht die Einzige, die um ihr Leben kämpfen muss.

Da die Kleriker im Tempel Nearra nicht helfen konnten, ist sie kein Stück weiter als zuvor. Da taucht ein Dokument auf, das vom fernen Königreich Arngrim berichtet, in dem ein Orden von mächtigen Zauberern, die "Scharlachroten Brüder", sich unter anderem auf dunkle Flüche und deren Beseitigung spezialisiert haben sollen. Davyn könnte Nearra daran hindern, nach Arngrim zu reisen. Doch dafür müsste er sein dunkelstes Geheimnis Preis geben, was er aus Angst vor der Reaktion der Anderen nicht zu tun bereit ist. Also reisen Nearra, Davyn, Catriona, Sindri und Elidor nach Arngrim. Dabei sind Ihnen ihre Verfolger immer dicht auf den Fersen.

Arngrim ist nicht, was die Gruppe erwartet hatte. Ein karges Land, das unter einem ständigen Nebel zu liegen scheint. Als die ersten Gebäude in Sicht Kommen, ist die Gruppe erschüttert: Die Häuser sind zu Ruinen zerfallen. In einem davon wollen sich die Gefährten für die Nacht einrichten, doch erst müssen sie sich ihrer Haut erwehren und erkennen, dass die Ruinen doch nicht ganz leer sind. Glücklicherweise wird in dem Kampf niemand getötet, denn der mysteriöse Ritter erweist sich als Prinz Alric Arngrim, Sohn des Königs und Thronfolger des Reiches. Alric hatte die Gruppe für einen Teil der maraudierenden Banditenbande gehalten, die das Königreich seit langem unsicher macht und viele Höfe und Anwesen des Königreiches zerstört hat. Und gegen diese Banditen müssen sich die Gefährten dann auch erst mal erwehren, als sie mit Alric zur Stadt und dem Sitz der Arngrims reisen. Hierbei wird Nearra verletzt und muss am Ziel der Reise erst mal verarztet werden.

Während Catriona dem Charme Alrics zu erliegen scheint, wird Nearra von immer häufiger und stärker werdenden Visionen und Davyn von seinem Gewissen heimgesucht. Elidor und Sindri haben ihre ganz eigenen Gründe, das Schloss näher unter die Lupe zu nehmen und die "Scharlachroten Brüder" sind auch nicht verfügbar, um Nearra zu helfen. Von Alrics Eltern, dem Königspaar, werden die Gefährten informiert, dass die Zauberer auf einer geheimen Mission sind, um das Königreich von dem ewigen Nebel zu befreien. Danach werden sie Nearra aber sicher helfen können.

Scheinbar am Ziel der Reise angekommen, beginnen die ohnehin schon mysteriösen Umstände noch mysteriöser und gefährlicher zu werden, denn auch Maddoc hat noch seine Finger im Spiel und versucht alles, um die Ereignisse zu seinen Gunsten zu wenden.

Bewertung:
"The Dying Kingdom" ist der zweite Teil und eine gelungene Fortsetzung der "New Adventures". Stephen D. Sullivan greift die Geschichte am Tempel auf und führt den Leser geschickt durch die Handlung. Auch im zweiten Teil bleibt das Buch der Zielsetzung treu und überzeugt mit geschickten, aber stets nachvollziehbaren Windungen der Geschichte ....und der bereits aus dem ersten Teil gewohnten, auf jüngere Leser ausgerichteten Wortwahl.
Insgesamt ist auch "The Dying Kingdom" ein sehr flüssig und unterhaltsam geschriebenes Buch, das man nur empfehlen kann, zumal es den ersten Teil an Qualität noch übertrifft.

Deswegen bekommt das Buch von mir auch die höchstmögliche Punktzahl.

Drachenlanze.de / Rezension: Andreas Meixner