Rezensionen • The Dawning of a New Age
Autor: Jean Rabe
Titel: The Dawning of a New Age
Zyklus: Dragonlance Dragons of a New Age
Verlag: Wizards of the Coast

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Besprochen von: Hereboric
Bewertung: (3/10)

Die alten Helden sind fort.
Die Götter haben Krynn verlassen.
Die Magie ist versiegt.
Alte Bündnisse sind zerbrochen.
Neue Bündnisse wurden geschmiedet.

Wie konnte das passieren?
Es begann an dem Tag, als der Kampf gegen Chaos im Abgrund stattfand. An diesem Tag begann ein neues Zeitalter. Das Fünfte Zeitalter. Das Zeitalter der Sterblichen.
In einem Wald im dunklen Nachtlund kehrt ein alter Bekannter zurück. Skie. Zurückgekehrt aus Raum und Zeit.Zurückgekehrt von der Suche nach Kitiara. Doch die Suche hat ihn verändert.Sein Körper erstreckt sich über vierhundert Fuss durch die Luft, seine Flügel sind enorm, und er hat Kräfte von denen selbst Raistlin nur träumen konnte...
Mit ihm kommen andere Drachen. Ebenso gross wie machtvoll. Die Overlords. Niemand weiss woher sie kamen. Nur dass sie von einem Tag auf den anderen erschienen und damit begannen Ansalon zu erobern.

Zwanzig Jahre später.
Krynn ist fast komplett zwischen den Overlords aufgeteilt. Qualinesti wurde erobert. Dunkle Ritter patrollieren in den Strassen von Qualinost und Palanthas, verwalten das Gebiet für die Overlords. Silvanesti hat sich hinter einem magischen Schild verschanzt und kümmert sich nur um seine inneren Angelegenheiten. Die Zwerge von Thorbardin haben ihren Berg verschlossen und warten auf bessere Zeiten.
Die Lage scheint aussichtslos, doch auch in Zeiten der Verzweiflung gibt es Lichtblicke. Goldmond, Heldin der Lanze hat den Glauben an die Götter nicht verloren und damit begonnen eine neue Schule des Mystizismus zu eröffnen. Sie benutzt "The Power of the Heart", die Kraft des Herzens, welche aus den Menschen selbst entsteht. Sie hat eine Schar Gläubige um sich versammelt und auf der Schallseeinsel eine Zitadelle erbaut. The Zitadelle des Lichtes, Zentrum ihrer Bewegung und Lichtschimmer in der Dunkelheit. Von dort aus sucht sie nach neuen Helden, die das Banner aufnehmen und sich gegen die Overlords erheben. Sie ist jedoch nicht alleine. Majere.....Ein Name welcher zur Legende geworden ist und der selbst in dieser Zeit der Hoffnungslosigkeit über viel Macht verfügt. Palin Majere, mächtigster Magier aller Zeiten, Sohn des Caramon Majere, Held der Lanze und Neffe von Raistlin Majere, dem gefürchteten Erzmagier, Oberhaupt der Konklave der Hohen Magie steht auf ihrer Seite. Zusammen mit dem Meister des Turms von Wayreth und dem Schattenzauberer hilft er ihr bei ihrer Suche und dabei, die Overlords zu beobachten.
Doch selbst die schwierigste Suche ist irgendwann erfolgreich, und so macht sich schliesslich Dhamon Grimwulf, ein geheimnisvoller und ernster Krieger, zusammen mit den Kendern Raph und Blister vom Grab der Letzten Helden auf, um zur Zitadelle des Lichtes zu gelangen und mit Goldmond zu reden. Auf dem Weg zur Zitadelle findet er Rig Mer-Krell und Shaon, Seeraüber aus dem fernen Blutmeer von Istar. Groller, einen tauben Halb-Oger und Jasper Fireforge, Enkel des legendären Flint Feuerschmied und Mystiker, welcher die Kraft des Herzens besitzt. Gefährten, die ihm bei seiner Quest helfen. Von Goldmond erhält er den Auftrag Palin in der Nähe von Palanthas zu treffen, um ein Teil der legendären Drachenlanze zu erhalten, die einst schon Sturm Feuerklinge zum Kampf erhob um die Kräfte des Guten hinter sich zu sammeln und in den Kampf zu führen.
Auf dem Weg nach Palanthas stossen sie auf die Kagonesti Elfe Feril. Eine Magierin, welche die Macht besitzt die Natur um Hilfe anzurufen.

In Palanthas angekommen, machen sie sich auf die Suche nach Palin. Doch in Palanthas ist es nicht so, wie es zu sein scheint....

Ich persönlich fand dieses Buch mittelmäßig bis schlecht. Rabe erzählt viele wichtige Dinge halbherzig in einigen Nebensätzen und erfüllt ihre Charaktere nicht richtig mit Leben.
Die Charaktere behandeln sich nach einigen Seiten schon so, als ob sie sich ihr halbes Leben kennen würden. Ihre Geschichten sind nicht gerade überzeugend und oft erschienen mir einige Reaktionen der Charaktere extrem unrealistisch.
Jean Rabe schreibt sehr oberflächlich und lückenhaft, was mich sehr and die ersten vier deutschen Bücher von Weis & Hickman erinnert. Ich habe es erst gegen Ende des Buches geschafft mich mit ihrem Schreibstil einigermassen anzufreunden. Es gab einige Stellen, die hoffen ließen, dann aber schnell ausliefen, wieder zum üblichen Geschreibe von Rabe ausarteten und bis zum Ende des Buches nicht besser wurden. Rabe ist Lichtjahre von der Form von Weis & Hickman entfernt und lässt auch keine Verbesserungen erkennen.
Trotz alledem ist dieses Buch lesenwert, da es den Auftakt zu einer Triologie darstellt, die viele Fragen beantwortet und in der man viele alte Gesichter wiederfindet (alle die sich fragen, was aus Palin und Usha geworden ist,werden hier mit Informationen zufriedengestellt).

Meine Bewertung: Drei Drachen und daher keinesfalls als Einstieg zu empfehlen. Nur wer schon einige Bücher gelesen hat,sollte sich dieses hier zumuten.....

Drachenlanze.DE / Rezension: Hereboric