Rezensionen • Die blinde Priesterin
Autor: Linda P. Baker & Nanvy Varian Berberick
Titel: Die blinde Priesterin
Zyklus: Erben der Drachenlanze 7
Verlag: Blanvalet

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Besprochen von: Wächter
Bewertung: (6/10)

Lady Crysania, die blinde Priesterin im Tempel des Paladin, kann die Schönheit der Welt nicht mehr sehen, findet aber ihr Glück im Glauben. Geschützt und geführt wird sie von ihrem weißen Tiger Tandar. In letzter Zeit jedoch fällt es ihr immer schwerer mit Paladin, dem Gott des Lichts, Kontakt aufzunehmen. Da gelangt ein Stein in ihren Besitz, dessen Macht ihr eine gefahrvolle Reise mit merkwürdigen Gefährten aufzwingt.
 - Klappentext

Im englischen Original ist das Buch erschienen in der "The Chaos War" Serie unter den Titel "Tears of the Night Sky".

Die Menschen in Palanthas beklagen sich über die unerträgliche Hitze während des Chaossommers. Die Armee der Thakisis rückt unaufhaltsam der Stadt näher. Und es wird immer schwerer für die Priester Kontakt mit ihren Göttern aufzunehmen, da sie immer stärker involviert sind im Kampf gegen den Vater von Allem und Nichts.
Die verehrte Tochter Paladins sucht nach Lösungen, doch findet sie solche nicht. Da kommt ihr jemand zu Hilfe der ebenso beunruhigt ist, da seine Magie ebenso schwächer wird. Dalamar überlässt Crysania seine drei Drachensteine. Sollte sie die anderen beiden finden, so sagt Dalamar ihr in einem vertraulichen Gespräch, könnte sie mit den Göttern direkt sprechen und sie müssten ihr zuhören. Dann wäre die Ungewissheit durch ein Gespräch mit Paladin aus den Weg geräumt. Wieder einmal sieht Crysania nur das gute in diesen Plan, denn Dalamar hofft insgeheim, dass sie mit Thakisis sprechen wird, da die gute Herkunft der Drachensteine mehr als fraglich ist. Voller Hoffnung macht sich die Verehrte Tochter auf den Weg. Obwohl sie blind ist, trotzt sie der Gefahr, da ein weißer Tiger, ein Geschenk Dalamars, ihr treu ergeben ist und sie durch alle Gefahren leitet.

Ein eher durchschnittliches Buch aus der Drachenlanze Serie. Die Handlung fließt dahin, ohne wirkliche Höhepunkte. Einzig der Schluss bringt noch mal so etwas wie Leidenschaft beim Lesen mit sich.

Drachenlanze.de / Rezension: Wächter