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Usha wuchs bei den Irda, einer wunderschönen magiebegabten Rasse,
auf. Im Besitz der Irda befand sich der Graustein von Gargat, in den Vater
Chaos gebannt wurde. Fünfundzwanzig Jahre nach dem Krieg der Lanze
begannen neue Unruhen, von denen die Irda erfuhren. Sie beschloßen
den Graustein zur Verteidigung ihrer Insel zu nutzen. Als die Waise Usha
ihre Bedenken äußerte, wurde beschlossen, sie wieder in die
Welt der Menschen zu schicken. Außerdem war bekannt, daß der
Graustein Menschen korrumpierte. Usha hatte entsetzliche Angst, als sie
davon erfuhr, daß sie nach Palanthas geschickt werden sollte. Durch
ihren Trotz und Zorn fiel der Abschied sehr kühl aus. In Palanthas
angekommen erblickte sie zum ersten Mal andere Rassen, wurde mit der Bedeutung
von Geld vertraut gemacht, als sie wegen Mundraubs verhaftet wurde. Die
Irda hatten ihr einen Brief an Dalamar, den Herrn des Turms der Erzmagier,
mitgegeben und als Dalamars Name fiel, schickten die Wachen nach der Dame
Jenna, Tochter von Justarius, kerkerten Usha jedoch trotzdem ein. Hier
traf sie Tolpan Barfuß, der sie für Raistlins Tochter hielt,
weil sie goldene Augen und silbernes Haar hatte. Das wunderschöne
Mädchen wurde in den Turm geholt und auch dort glaubte man, daß
sie die Tochter des ehemals mächtigsten Magiers sein könnte.
Usha selbst behauptete es auch, denn dieser Name hatte ihr Türen geöffnet,
verfügte allerdings über keinerlei magische Begabung. Im Turm
lernte sie auch Palin Majere kennen, der mit Stahl Uth Matar Feuerklinge
den Ort aufgesucht hatte. Usha floh später mit Hilfe der Irda – Magie
aus dem Turm und lernte in Palanthas den Zwerg Dugan Rothammer kennen.
Er brachte sie in der Diebesgilde von Palanthas unter und sie erhielt eine
Ausbildung, die sich später als nützlich erweisen sollte. Usha
hatte sich schon lange in Palin verliebt und war sehr froh, als Raistlin
sie wissen ließ, daß sie nicht seine Tochter sein kann. Allerdings
traute sie sich nicht, Palin zu sagen, daß sie ihn belogen
hatte. Usha war Kellnerin in der Taverne „Zu Gans und Ganter“, als sie
Palin und Tolpan das nächste Mal traf. Sie kündigte und half
den Beiden dabei zur großen Bibliothek zu gelangen. Alle Bürger
mußten Ausweißpapiere haben und weil weder Palin noch Tolpan
im Besitz dieser Papiere waren, mußten sie sich durch die Kanalisation
wagen, um den Rittern der Takhisis zu entgehen. In der Bibliothek traf
Palin die Entscheidung sein Leben für Stahls zu opfern, der hingerichtet
werden sollte und reiste auf magischen Wegen zum Turm des Oberklerikers.
Usha und Tolpan folgten ihm mit Irda – Magie, um ihn zu retten. Sie trafen
auf Stahl der sie zu Palin führte. Da began Vater Chaos seinen Krieg.
Raistlin erschien ebenfalls im Turm und brachte Usha, Palin und Tolpan
zum Turm der Erzmagier zurück. Da wurde beschlossen, daß Usha
mit Palin und Tolpan zur Insel der Irda zurückkehren soll, um den
Graustein zu suchen. Dort trafen sie Dugan Rothammer, eine Verkörperung
des Gottes Reorx. Usha bemächtigte sich der Bruchstücke, als
Palin und Tolpan den Schattenschrecken gegenüber standen. Sie schloß
diese dämonischen Wesen in den Graustein ein und rettete Palin und
den Kender. Palin verschwand daraufhin mit Magie, um seine Aufgabe zu erfüllen.
Usha, Tolpan und Dugan Rothhammer gelangten mit Hilfe der Macht des Avatars
in den Abgrund zu Vater Chaos. Usha sollte einen Tropfen Blut des übermächtigen
Gottes, der die anderen Götter erschaffen hatte, in dem Stein einfangen.
Als die letzten Legionen bestehend aus Rittern von Solamnia und Rittern
der Takhisis angriffen, kam Ushas Gelegenheit. Doch der Blutstropfen, der
Vater Chaos durch Stahl und seine Drachendame Flamme zu gefügt wurde,
fiel in den Staub. Als Chaos Usha zermalmen wollte, zeigte Tolpan Barfuß
wiederholt seinen Mut. Er verletzte Chaos mit seinem Kaninchentöter
und Usha schloß das Blut im Graustein ein. Der Kender fand den Tod
aber der Krieg war gewonnen. Doch um den Preis, daß die Magie und
die Götter von der Welt verschwanden. Palin und Usha überlebten
und fanden sich in der Nähe von Solace wieder, wo Fizban und Raistlin
von ihnen Abschied nahmen. Was weiter geschah ist ungewiß. Usha war
ein naives Menschenkind, daß es in der wahren Welt nicht leicht hatte.
Letztenendes hatte sie ihr Volk, die Irda, nicht nur gerächt, sondern
auch ihre Ehre wieder hergestellt.
Zitat
"Tolpan warf seinen kleinen Körper vor Usha. Mit trotzigem Kenderschrei
„Nimm das!“ stieß er Chaos das Messer namens Kaninchentöter
in den großen Zeh. [...] „Tolpan!“ schrie Usha voll Kummer und Wut
auf. Sie wollte ihrem Freund zu Hilfe kommen, als sie hörte, wie Dugan
einen gewaltigen Schrei ausstieß. „Du hast es geschafft Kleine! Schau
doch! Schau den Graustein an!“ Usha sah wie betäubt hin. Ein einzelner
Blutstropfen glitzerte in der Mitte der einen Hälfte des Grausteins.
[...] Usha führte ihre Hände zusammen, brachte beide Hälften
des Grausteins mit dem Blut von Chaos zusammen, und dann..."
- Drachenfeuer -
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