Persönlichkeiten • Legendäre Helden • Magus

Magus, ein Jugendfreund Humas, war einer der mächtigsten, auf Ansalon wandelnden Magier. Schon in seiner Jugend beherrschte er viele Sprüche, bei denen ältere Magier zu weilen noch Schwierigkeiten hatten.
In seiner Prüfung wurde er mit seinem eigenen Tod konfrontiert, etwas womit er nicht umgehen konnte. Nach seiner Prüfung trug er die roten Roben, später die Schwarzen und nach dem er die Grenzen, die die drei Orden zogen, erkannt hatte, wurde er zum Abtrünnigen.
Er diente eine Zeit lang dem abtrünnigen Magier Galan Drakos, einem Gefolgsmann von Takhisis, floh später jedoch vor ihm.
Einige Jahre seiner Entwicklung liegen im Dunkeln.
Dann nahm er Kontakt zu dem jungen Ritter Huma auf und nahm ihn und den Minotaurus Kaz mit in sein magisches Versteck. Dort erzählte er Huma von dem Berg, den er in seiner Prüfung gesehen hatte und in dem sich Krynns Rettung befinden sollte. Galan Drakos jagte den Magier und spürte die drei in ihrem Versteck auf. Magus ermöglichte Huma und Kaz die Flucht.
Später begleitete er sie auf der Suche nach dem Berg, wobei er sich permanent mit dem Minotaurus stritt. Als Huma allein im Berg verschwand, wo die drei Prüfungen auf ihn warteten, wurde Magus von einem schlechten Gewissen geplagt, welches Kaz noch verstärkte. Doch seine Arroganz kehrte schnell zurück, als Huma unversehrt zurück kam.
Er begleitete Huma und Kaz, als sie sich auf den Weg nach Burg Vingaard machten, um dort die Drachenlanzen in Sicherheit zu bringen. Dabei wurden sie überfallen und Magus geriet in die Hände von Galan Drakos, denn zu dieser Zeit hatten Magier nur ihre Magie, um sich zu verteidigen, und Magus hatte seine gesamte Kraft verbraucht.
In den Klauen des Abtrünnigen durchlebte er schreckliche Qualen, denn Drakos folterte ihn schrecklich. In Burg Vingaard erschien eine Illusion des Abtrünnigen zusammen mit Magus und zeigte sich Huma. Der Magier, der kaum noch bei Bewußtsein war, bat Huma um die Vernichtung des Abtrünnigen. Galan Drakos tötete den Magier, der bei seinem Tod die weißen Roben trug und schickte den mißhandelten Körper zu Huma.
Huma, der zutiefst über den Tod des Freundes betrübt war, betete zu Paladin. Der Gott beantwortete sein Gebet und ab diesem Tag war es jedem Magier gestattet, einen Dolch zu tragen. Obwohl Magus oft Witze über die Ritter machte, voller Sarkasmus war und nicht immer seine Beweggründe offenbarte, stand er hinter Huma.

Zitat

"Der Magier rührte sich. „Wirklich, Huma, das einzige an dir, was noch dümmer ist als dieses Herumlaufen in Blech, ist deine Gesellschaft. Abgesehen von mir natürlich.“ [...]
„Magus“, flüsterte Huma seinem von Reue geplagten Freund zu. Der Zauberkundige schien am Rande des Zusammenbruchs zu stehen. Es war ihm wahrscheinlich so vorgekommen, als ob der Geist des Ritters zurückgekehrt war, um den zu verfolgen, den er verraten hatte. „Magus. Vergiß die Vision. Du hattest recht mit dem Berg. Ich habe gefunden, wonach wir gesucht haben.“ [...] Magus zupfte Huma am Arm wie ein kleines Kind. „Die Drachenlanze? Hast du sie dabei? Ich muß sie sehen!“"

- Das Ehrenwort - / - Verrat unter Rittern -

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