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Justarius war zur Zeit des Lanzenkrieges das Oberhaupt der roten Roben.
Der Magier in den späten Vierzigern, Vater der Magierin Jenna, kam
als Nachfolger für Par-Salian in Frage. Durch seine Prüfung in
jungen Jahren wurde eines seiner Beine verkrüppelt. Als Justarius jung
war, war er sehr stolz auf seine körperliche Kraft und seine Prüfung
zwang ihn, zwischen Magie und Kraft zu wählen. Der Magier mochte und
bewunderte Par-Salian und akzeptierte Ladonna, seine stärkste Konkurrentin
im Bezug auf den Posten des Oberhaupts der Versammlung. Er hatte seine
Ziele, wußte aber auch, daß er nichts zu übereilen braucht.
Justarius genoß Abenteuer und schloß sich gerne Abenteuergruppen
an, besonders wenn die Möglichkeit bestand, magische Gegenstände
oder Zauberbücher zu finden. Justarius verfügte über große
magische Fähigkeiten, welche zu weilen sehr überraschend waren,
da man sie ihm nicht zu traute. Er nahm eine vollkommen neutrale Haltung
ein, stand aber der Verbindung zwischen Dalamar und seiner Tochter nicht
positiv gegenüber. Später wurde er Oberhaupt der Versammlung
der Zauberer und starb bei dem Versuch, die grauen Ritter der Takhisis,
die mächtige abtrünnige Magier waren, gemeinsam mit Magiern aller
drei Orden zu besiegen. Seine Nachfolge trat Dalamar der Dunkle
an.
Zitat
"„Nein, Justarius“, sagte sie kühl, „du bist keine Kreatur aus dem
Jenseits. Du hast es also geschafft, dich vor mir zu verbergen? Wie klug
du geworden bist, Rote Robe.“ [...] „Oh, ich bin sicher, Par-Salian ist
genauso überrascht, mich hier zu sehen, wie du, Ladonna“, erklärte
Justarius. Er zog seine roten Roben um sich und ging langsam nach vorne,
um sich auf einen Stuhl vor Par-Salians Schreibtisch zu setzen. Er hinkte,
sein linker Fuß schleifte über den Boden. Raistlin war nicht
der einzige Magier, der bei den Prüfungen eine Verletzung davon getragen
hatte. [...] „Leb wohl, mein Freund“, sagte Justarius. „Ich werde vor dem
Laboratorium warten, falls du meine Hilfe brauchen solltest, wenn alles
vorbei ist.“ „Ich danke dir“, flüsterte Par-Salian."
- Die Brüder -
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