Persönlichkeiten • Freunde der Helden • Fürst Gunther Uth Wistan

Fürst Gunther Uth Wistan war, wie sein Vater vor ihm, ein Ritter von Solamnia. Er war ein gerechter und redlicher Mensch.
Während des Kriegs der Lanze war der Posten des Großmeisters der Ritter nicht besetzt, und Fürst Gunther war neben Derek Kronenhüter ein viel versprechender Kandidat. Gunther sprach sich für Sturm Feuerklinge aus, als dieser von Derek der Befehlsverweigerung und Feigheit angeklagt wurde. Auch war er schon lange ein Freund der Familie Feuerklinge und unterstützte Sturm, als dieser urplötzlich auftauchte und sein Erbe beanspruchte. Fürst Gunther erzwang Sturms Aufnahme in den niedersten Orden der Ritter und übertrug ihm sogar das Kommando über die Ritter der Krone in der Armee, die sich auf den Weg nach Palanthas machen sollte. Er wurde Sturms Bürge.
Bei dem Treffen von Weißstein nahm er als Oberhaupt der stimmberechtigten Ritter von Solamnia teil. Aber nicht einmal seine flammenden Worte, in denen es hieß, daß nur die Einheit der Rassen Hoffnung bringen kann, fanden Beachtung. Gunther hoffte auf eine Vereinigung der Elfen und Menschen im Kampf gegen die Drachenarmeen. Doch heftige Auseinandersetzungen und Schuldzuweisungen schienen diese Hoffnungen zu begraben. Der Kender Tolpan Barfuß beendete den Streit, in dem er die Kugel der Drachen zerstörte, die der Anlaß war.
Die Schlacht um Palanthas, am Turm des Oberklerikers, nahm Derek Kronenhüter seine geistige Gesundheit vollkommen, und er fand den Tod. Fürst Gunther wurde zum Großmeister der Ritter von Solamnia. Er war es, der Laurana Kanan zum Führer über die Ritter ernannte.
Gunther Uth Wistan hatte die Intrigen innerhalb des Ritterordens erkannt und hassen gelernt, er vereinte die Ritter untereinander.

Zitat

"Gunther war sich dessen bewußt, so wie er sich aller heimlichen Intrigen und Ränke, die sich in der Ritterschaft abspielten, bewußt war. Er entschied sich, sie zu ignorieren. Noch nicht stark genug, um die leere Stelle des Großmeisters zu besetzen, aber dennoch der stärkste und mächtigste Ritter, der dem Kapitel angehörte, war Gunther gezwungen, viele Dinge zu ignorieren, die er zu einer anderen Zeit und in einem anderen Alter ohne Zögern bekämpft hätte. [...]
„Nimm meinen Segen, Sturm Feuerklinge. Ich erteile dir den väterlichen Segen anstelle deines Vaters. Erfülle deine Pflicht, junger Mann, und bleib der Sohn deines Vaters. Der Geist von Huma soll mit dir sein.“"

- Drachenzauber -

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