Persönlichkeiten • Freunde der Helden • Fizban der Sagenhafte

Fizban trat als alter zerstreuter Magier in grauen Roben, der ständig seinen zerbeulten Hut verlor und sich nicht an seine Zaubersprüche erinnern konnte, in Erscheinung. Selbst seinen Namen konnte er sich nicht merken.
Fizban führte die zukünftigen Helden zusammen und beeinflußte ihren Weg.
Bei den zahlreichen Begegnungen freundete er sich mit dem Kender Tolpan Barfuß an, dem er auch seinen schweren Weg offenbarte. Die anderen sahen ihn ihm einen alten verrückten Magier und empfanden ihn oft als lästig.
In Wirklichkeit war Fizban die Personifikation des Gottes Paladin und wandelte auf Krynn, um der Dunklen Majestät Takhisis gegenüber zu treten.
Der Magier war jedoch alles andere als zerstreut und stand den Gefährten mit seinem Rat oft zur Seite.
Als Flint Feuerschmied bei der Reise nach Neraka starb, erkannte er, wer Fizban wirklich war und wurde von ihm zu Reorx gebracht. Der Magier, der den Kender ins Herz geschlossen hatte, tröstete Tolpan, als dieser beim Tod des Zwergs bitterlich weinte. Auch bei Elistans Tod war Fizban zu gegen, um ihn in sein Reich zu holen.
Fizban wurde oft mit dem alten goldenen Drachen Eisenkies gesehen, mit dem ihn eine tiefe alte Freundschaft verbannt, und mit dem er sich über die alten Zeiten streiten konnte. Dabei war allerdings Einer seniler als der Andere.
Nach dem Krieg der Lanze zog sich Fizban zurück. Der Gott Paladin wurde ab dieser Zeit bei den Kendern Fizban genannt.
Nach dem Sommer des Chaos verabschiedete sich Fizban von den überlebenden Gefährten, als die  Götter die Welt verließen.

Zitat

"„Ich bin... Mein Name ist...“ Die Stimme zögerte und klang ein wenig verwirrt. Dann murmelte sie: „Gestern wußte ich es noch...“ [...] Unter Tränen lächelnd ging der Halb-Elf zur Tür. Er schaute hinaus und sah einen alten Zauberer auf den Treppenstufen stehen. In mausgraue Roben gekleidet, mit einem zerbeulten Zauberhut, der offensichtlich bereit war, bei der kleinsten Gelegenheit von seinem Kopf zu purzeln, bot der uralte Zauberer einen höchst anrüchigen Anblick. [...] Der verwirrte Ausdruck verschwand aus seinem Gesicht, und musterte Tanis aufmerksam. „Du bist niemals einer dunkleren Stunde entgegengegangen, Halb-Elf“, sagte der alte Zauberer ernst. „Es besteht Hoffnung, aber die Liebe muß triumphieren.“ [...] Als Tanis den Tempel verließ, hörte er noch eine ferne Stimme jammern: „Mein Hut!“"

- Der Hammer der Götter -

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