Persönlichkeiten • Freunde der Helden • Alhana Sternenwind

Als Prinzessin der Silvanesti-Elfen und Tochter von Lorac Caladon kam Alhana Sternenwind zur Welt. Sie war eine wunderschöne Elfenfrau, die allerdings vollkommen die Vorurteile ihrer Rasse teilte. Die Elfen waren ihrer Meinung nach die auserwählte Rasse und alles Böse auf Krynn, konnte nur durch die anderen Rassen verursacht worden sein. Diese Vorurteile ließ sie auch die Gefährten spüren, die sie in Tarsis kennen lernte.
Dort gab sie dem Ritter Sturm Feuerklinge in einem schwachen Moment ein Sternenjuwel. Dieses Schmuckstück symbolisiert ewige Liebe zwischen Elfen und läßt die Liebenden ständig Kontakt halten. Sturm kannte die Bedeutung des Juwels jedoch nicht. Alhana bedauerte diesen Moment voller Gefühle wenig später, obwohl sie noch immer mehr als nur Zuneigung für Sturm empfand.
Später rettete sie die Gefährten vor den Drakoniern und brachte sie nach Silvanesti, um das verlassene Land von Loracs Alpträumen zu erlösen, und den Elfenkönig zu retten. Lorac hatte allerdings zu lange unter dem Einfluß von Cyan Blutgeisel, einem grünen Drachen, und einer Kugel der Drachen gestanden.
Alhana begrub ihren Vater in dem von Alpträumen verzerrten Land und begann ihr Land wieder aufzubauen.
Sturms Tod bewegte sie sehr, denn durch das Juwel war sie in seiner Todesstunde mit ihm verbunden.
Nach dem Krieg der Lanze heirateten Alhana Sternenwind und Porthios Kanan, der Bruder von Laurana. Dies war zwar keine Liebesheirat, jedoch die Grundlage zu einer Allianz zwischen den lange verfeindeten Qualinesti- und Silvanesti-Elfen.
Alhanas Liebe zu einem Menschen beeinflußte ihr späteres Denken und brach zum Teil den starren Panzer ihrer Erziehung auf.

Zitat

"Aber die Greife brachten beunruhigende Neuigkeiten: Krieg zwischen Elfen und Menschen. Es war ein Zeichen der Veränderung in Alhana, ein Zeichen ihres Leidens in diesen vergangenen Monaten, daß sie diese Nachricht bedrückend fand. Bevor sie Tanis und die anderen kennengelernt hatte, hätte  sie einen Krieg zwischen Elfen und Menschen akzeptiert, vielleicht sogar begrüßt. Aber jetzt erkannte sie, daß dies nur ein Werk der bösen Kräfte in der Welt war. [...]
„Wir Elfen mögen keine Veränderungen. Wir fürchten sie, mißtrauen ihnen. Aber die Welt verändert sich sehr schnell. Wir müssen uns mit ihr verändern – oder wir werden welken und vergehen. Das hat uns der Krieg der Lanze gelehrt. Jedenfalls glaube ich das. Die jüngeren Elfen sind unserer Meinung; die Älteren nicht.“"

- Drachenzauber - / - Die neue Generation -

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