Lyrik-Archiv • Das Leid der Liebe
Selbst Götter müssen sich ergeben
Wenn Liebe sie mit Macht umfängt
So lauschet diesem Lied von Leben
Wenn Liebe sie mit Macht umfängt

Es war einst dort in fernem Wald
Dort wo die Weide blühet
Zwei Monde an dem Himmel kalt
Dort wo die Weide blühet

Sie liebten und begehrten sich
Lun´tari und Sol´nari
Doch ihre Väter wolltens nicht
Lun´tari und Sol´nari

Gut und Neutral das kann nicht sein
Doch nichts kann brechen Liebes Macht
Sie trafen sich zu Zweit allein
Doch nichts kann brechen Liebes Macht

Der Schwarze Mond voll Eifersucht
Es kann nicht gut ausgehen
Verriet das Paar ganz unverrucht
Es kann nicht gut ausgehen

Den Vätern war´s im Aug ein Dorn
Das Buch und der Platindrache
Sie stiegen hinab in ihrem Zorn
Das Buch und der Platindrache

Doch Rettung naht von Götter Seit´
Branchala und Zivilyn
Den Beiden tat das Pärchen leid
Branchala und Zivilyn

Branchala eilte schnell mit Glück
Das Pärchen musste er warnen
Schnell flohen sie zum Himmel zurück
Das Pärchen musste er warnen

Aber Zivilyn der Lebensbaum
Er pflanzte dort eine Weide
Der Baum dort wuchs war wie ein Traum
Er pflanzte dort eine Weide

Die Väter kamen voller Wut
Sie sahen nur diese Weide
Gerührt warn sie und ließens gut
Sie sahen nur diese Weide

Seit diesem Tage ist´s bekannt
Und Regen wurde zu Tränen
Die Monde weinen dem anderen zu
Und Regen wurde zu Tränen

Das war diese Götter G´schicht
Von Liebe, Verrat und von Rettung
So schauet auf unser Monde Licht
Von Liebe, Verrat und von Rettung

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