Die Welt Krynn • Magie • Die Orden der Magie

Im Zeitalter der Träume schufen die drei Götter der Magie die Orden der Zauberer. Solinari, Gott der guten Magie, gründete den Orden der Weißen Roben. Diese Magier sollten das Land schützen und das Gute stärken. Lunitari, Göttin der neutralen Magie, gründete den Orden der Roten Roben, die das Kräftegleichgewicht zwischen Gut und Böse aufrecht erhalten sollten. Nuitari, der Gott der dunklen Magie, gründete den Orden der Schwarzen Roben.
Im Gegensatz zu den guten Magiern gehen die Schwarzmagier meist ihre eigenen Wege, aber sie würden nie etwas unternehmen, das die Zukunft der Magie gefährden könnte.
Während des Aller-Heiligen-Krieges wanderten Solinari, Lunitari und Nuitari über Krynn und suchten nach würdigen Vertretern. Die Götter wählten drei Sterbliche (Parys Dayl, Fayal Padran und Kays Wytsnal) und gaben ihnen die Schlüssel zu der Verlorenen Zitadelle, wo sie die Grundprinzipien der Magie lernen sollten.
Später schufen die drei Zauberer die Gesetze der Magie und fünf Türme, wovon leider nur noch zwei stehen - der von Palanthas und der von Wayreth. Beide Türme werden durch unheimlich mächtige Magie geschützt, die ungebetene Gäste davon abhalten soll die Zitadellen zu erreichen. Die Verteidigung des Turms von Palanthas besteht aus einem mächtigen Furchtzauber und die Feste von Wayreth umgibt ein magischer Wald, der ein Vordringen zur Zitadelle unmöglich macht. Wayreth dient den Magiern als Hauptquartier und hier wird auch die berüchtigte Prüfung abgehalten, die schon so vielen Zauberern den Tod gebracht hat. Nur die Fähigsten bestehen diese, um danach die höhere Magie auszuüben. Den Test muß man zwar nicht über sich ergehen lassen, aber man wird nie Macht erlangen und es wird einem auch nicht gestattet die Roben eines echten Magiers zu tragen.

Zaubern ist eine komplizierte Form der Kunst, die sehr viel Übung und einen starken Willen erfordert. Um einen Spruch zu benutzen, muß sich der Magier diesen erst einmal einprägen. Aber das ist noch nicht alles, denn um den Spruch zu wirken, muß dieser noch mit Worten, Gesten und gegebenenfalls mit einigen Materialien kombiniert werden. Magier schreiben ihre Zauber in Bücher und da sie während ihres Lebens eine Menge an Sprüchen sammeln bzw. entwickeln, besitzen einige von Ihnen mehrere Zauberbücher, ja sogar ganze Bibliotheken.
Ihre Macht beziehen sie aus den Monden, steht zum Beispiel der weiße Mond sehr niedrig, sind die Anhänger der Weißen Robe in ihrer Macht eingeschränkt, umgekehrt wenn der Mond seinen Höchstpunkt erreicht hat, denn dann erreichen auch die Weißen Roben ihre volle Stärke.



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