Die Welt Krynn • Zeitrechnnung • Mondphasen

Am Nachthimmel von Krynn gibt es drei Monde. Als Symbol und Sternenbild der drei Götter der Magie, erhält jeder Orden der Hohen Magie die Kraft von diesen Monden. Die Magier der Weißen Robe erhalten ihre Magie vom silbernen Mond Solinari, die Roten Roben vom roten Mond Lunitari und die Schwarzen Roben bekommen ihre Magie vom mysteriösen schwarzen Mond Nuitari, der nur von seinen Anhängern gesehen werden kann.

Jeder der drei Monde durchläuft einen Zyklus mit vier Phasen: Neumond, zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond. Der Zyklus ist danach abgeschlossen und beginnt wieder von vorne. Jeder der drei Monde beschreitet eine eigene Umlaufbahn und dadurch sind die Zyklen der Monde sehr unterschiedlich:

Solinari: Zyklus von 36 Tagen mit 9 Tagen je Phase
Lunitari: Zyklus von 28 Tagen mit 7 Tagen je Phase
Nuitari: Zyklus von 8 Tagen mit 2 Tagen je Phase

Der schwarze Mond Nuitari hat im Gegensatz zu den anderen beiden Monden einen sehr kurzen Zyklus und die Phase des Vollmondes dauert gerade 2 Tage an, während Solinari 9 Tage als Vollmond zu sehen ist. Für die Magier der Hohen Magie ist der Stand der Monde bedeutend, da ihre Magie davon beeinflusst wird. Während des zunehmenden oder abnehmenden Mondes macht sich keine Veränderung bemerkbar, doch bei Vollmond wächst die Macht und die Magie des jeweiligen Orden der Hohen Magie an und bei Neumond ist sie hingegen geschwächt. Jeder der drei Monde hat somit Einfluss auf den jeweiligen Orden. Von Bedeutung für die Orden ist auch der Stand der Monde untereinander. Befinden sich zwei Monde in einer Linie zueinander, dann wirkt sich das positiv für die beiden Orden der jeweiligen Monde aus. Dieser Effekt verstärkt sich, wenn alle drei Monde in einer Verbindung stehen und alle 504 Tage geschieht dies während alle drei Monde voll am Nachthimmel stehen. Dieser Tag ist ein besonderes Ereignis für alle Magier der drei Orden und wird die „Nacht des Auges“ genannt. Die drei Monde stehen dabei so hintereinander, das sie wie ein Auge aussehen.

Artwork: © Sylvia Polster, © Drachenlanze.de