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Abanasinia

Von dem Wasser der Straßen von Algoni und Schallsee sowie der Neuen See und dem Wald von Qualinost begrenzt, liegt die Heimat der meisten Helden der Lanze. Abanasinia ist bekannt für Solace, die Stadt in den Bäumen, den Düsterwald, die Ebenen der Barbarenstämme, insbesondere der Que-Shu, aber auch für die ehemalige Sucherstadt Haven. Trotz den zentralen Wächterspitzen und dem Ostwallgebirge sprechen die Einwohner in der Regel von Abanasinias weiten Ebenen, die sich zwischen den Gebirgen und bis zu den Küsten erstrecken. Palins Zauberakademie stand in der Nähe von Solace, bevor sie durch einen Drachenangriff Beryls zerstört wurde. Die Ritter von Solamnia haben hier eine zahlreiche Präsenz und die Legion von Stahl ihr Hauptquartier.


Ackal

Ackal ist die nördlichste Provinz Nord-Ergoths. Vier Stämme, die sich von der modernen Lebensweise Ergoths abgespalten haben, leben hier. Sie alle haben sich der ursprünglichen Lebensweise des Ackal Ergoth, der das Ergothianische Imperium gründete, verschrieben und tragen in ihren wilden Herzen den Wunsch, jenen Ruhm und Glanz der vergangenen Zeiten wieder aufleben zu lassen. Die Ackaliten sind ein barbarisches, dunkelhäutiges Volk, das mit höchster Sorgfalt die Grenzen ihres kleinen Reiches patroulliert und jeden Eindringling tötet.


Balifor

Balifor wurde vor der Umwälzung von den ersten Kendern unter der Führung von Balif gegründet. Einst ein grünes Land mit dichten Wäldern, wurde es nach der Umwälzung zu einer weiten und trostlosen Wüste. Nur hier und da ga es Ebenen mit spärlichen Bewuchs. Es glich dem Land von Khur, das sich rings um die Khurman-See erstreckte und wurde auch von den Nomaden dieses Landes bewohnt, das eine Vorliebe für endlose und heiße Wüsten hat. Nach der Ankunft von Malystryx wurde Balifor jedoch wie der gesamte Osten ihrer magischen Umwandlung unterworfen und gehört nun zur trostlosen Verdammnis, bestehend aus Bergen, Vulkanen und toten Schluchten. Einzig die Hafenstadt Port Balifor hat sich noch erhalten und widersetzt sich erfolgreich der Zerstörungswut des Großen Roten Drachen.


Blode

Blode ist das südwestliche der beiden Reiche der Oger. Es erstreckt sich über die südlichen Ausläufer der Kalhkist-Gebirge. Im Norden grenzt es an Neraka, im Süden an das Reich des Großen Schwarzen Drachen, der mit seiner Magie die einstigen Ebenen am Fuß der Gebirge in Sumpf verwandelte und die Oger in die Berge zwang. Im Osten ist das Reich von Malystryx und tief unter den Ogern im nordöstlichen Teil des Reiches liegt das neu erblühte Zwergenreich Thoradin. Die Oger von Blode leben hauptsächlich vom Überfall auf nach Norden ziehende Karawanen, handeln mit den Nomaden von Khur und bekriegen sich ab und zu mit den Rittern von Neraka.


Blutmeerinseln

Die Blutmeerinseln bestehen aus vier Hauptinseln. Im Norden des einstigen Mahlstroms liegt Saifhum, bewohnt von Menschen, vorwiegend Seeleuten und Piraten. Im Nordosten liegt Karthay, das jedoch weitgehend unbewohnt und unerforscht ist. Im Osten sind die beiden Minotaureninseln Mithas und Kothas. Nah an der Küste von Malystryx’ Verdammnis liegen noch zwei weitere, kleinere Inseln. Zum einen die Elian Wilds, reich an Bäumen und einem Volk, daß ohne Waffen kämpfen soll. Zum anderen der kleinen Nebelinsel, die ebenso dicht bewachsen ist und zu den Elian Wilds, womit eigentlich der Wald benannt ist, dazugehört.


Cristyne

Cristyne ist eine kleine Insel südlich von Sankrist und westlich von Süd-Ergoth. Von Westen nach Osten besteht sie aus jeweils einem Drittel Wald, dann einer Gebirgskette und einer Grasebene. Flüchtige Kagonesti-Elfen aus derm Reich von Gellidus, dem Großen Weißen, haben sich hier niedergelassen. An der Ostküste steht eine kleine Burg von solamnischen Rittern, mit denen die Kagonesti ein Bündnis eingegangen sind.


Dracheninseln

Die Dracheninseln liegen weit im Norden von Ansalon und werden von machtvoller Magie vor allzu neugierigen Augen beschützt. Sie sind die Heimat der Guten Drachen und nach der Übernahme des Kontinentes durch die Großen Drachen die einzige Zufluchtsstätte. Ihre größte Insel ist die Insel im Nebel und die darauf erbaute Hauptstadt Auraliastican, die Stadt aus Gold.


Duntollik

Duntollik wurde im Jahre 25 SC von den Menschen und Zentauren der Staubebenen gegründet. Diese Vereinigung entstand aus dem Zweck des Schutzes vor den Großen Drachen, insbesondere Beryl, dem Großen Grünen und den Chaoskreaturen im Süden. Duntollik liegt im Norden der Staubebenen und grenzt an die Neue See, östlich von Thorbardin.


Eiswall-Gletscher

Der Eiswall-Gletscher ist Heimat des Eisvolkes und der Thanoi. Allerdings werden die Völker von den beiden weißen Drachen Cryonisis und Frisindia beherrscht, was das schwierige Leben im Eis noch viel schwerer macht. Der Handel mit Tarsis hält die Menschen am Leben, ansonsten sind sie völlig auf sich alleine gestellt. Für Mensch, Thanoi und Drache gleichermaßen gefährlich sind die Frostschrecken, Kreaturen des Chaos, die das ewige Eis nach Opfern ihrer bösartigen Magie durchwandern.


Elian Wilds

[siehe Blutmeerinseln]


Enstar

Enstar ist eine Insel in der südlichen Sirrion-See. Sie liegt südlich von Süd-Ergoth und ist heute unbewohnt. Die wenigen Bewohner der Siedlungen, die vor der zweiten Umwälzung dort lebten, wurden durch die Schattenschrecken des Chaos vernichtet.


Ergoth

Ergoth ist die größte Provinz der Insel Nord-Ergoth. Sie liegt westlich des Wächtergebirges. Ergoth sind die Reste des einstmals großen Ergothianischen Imperiums, das sich über den gesamten Westen Ansalons erstreckte. Heute ist es nur noch so groß wie Solamnia, doch auch nur, weil Khellendros durch seine Einnahme des solamnischen Nordens das Land der Ritterschaft begrenzte. Da Nord-Ergoth weder von den Großen Drachen heimgesucht wird, noch an ein Reich der Drachen angerenzt, blüht es auf wie nie zuvor. Die feudale Gesellschaft Ergoths, die sich, ähnlich der Minotauren, an Arenakämpfen vergnügt, mag nicht jedermans Sache sein, doch kommen regelmäßig neue Flüchtlinge nach Ergoth, die ein Leben unter der Tyrannei der Großen Drachen nicht akzeptieren wollen. Auswanderungen gibt es zumeist nur von Ergothianerinnen. Frauen von Ergoth genießen nicht den selben gleichberechtigten Status wie in anderen Regionen Ansalons, eine Tatsache, mit der die solamnischen Frauen, die nach Ergoth ziehen, zu kämpfen haben, besonders da Solamnia in den letzten Jahrzehnten bekannterweise die Rechte der Frauen denen der Männer zunehmend gleichstellt, insbesondere in Angelegenheiten der Ritterschaft. Solamnische Einwanderer lassen sich vornehmlich im Süden Ergoths nieder. Gwynned ist die Hauptstadt des Staates und löst Palanthas zunehmend als die Metropole Ansalons ab. Die Stadt Lancton ist der Sitz der traditionsreichen Bardischen Hochschule.


Estwilde

Dichte Wälder, hohe Gebirge und weite Grassteppen machen das Leben in Estwilde hart und rauh. Ebenso sind die Einwohner dieses nördlichen Landes, welches aus Menschen, Zentauren, Hügelzwergen und Goblins besteht. Estwilde hat keinen Handel von Wert. Keine einheimischen Waren, die man exportieren könnte, bis auf ein seltenes bitteres Pulver namens Koko. Der rote Fenalysten im Süden, der grüne Lorrinar im Osten, die Untoten Dargaards im Westen, sind die Estwilder von gefährlichen Kreaturen umschlossen. Auf sich allein gestellt, beobachten sie aufmerksam die sie umgebenden Länder, um im Notfall rechtzeitig handeln zu können und die richtigen Allianzen zur richtigen Zeit zu schmieden.


Goodlund Halbinsel

Die Goodlund Halbinsel ist durch die verheerenden Auswirkungen der Umwälzung entstanden. Durch die Entstehung des Blutmeeres und die Vergrößerung der Bucht von Balifor in Richtung Landesinnere fraßen sich die Wassermassen so tief ins Land, daß sie an der engsten Stelle bis auf 100 Meilen herankamen und so die Halbinsel bildeten. Vor der Verwandlung durch Malystryx in die Verdammnis teilte sich Goodlund in drei Länder auf. In der Mitte waren die dichten Wälder Kendermores, im Westen die Wüstenebene von Balifor und im Osten ebenso wenig bewachsene Ebenen und Savannen, die nur von vereinzelten Barbarenstämmen bewohnt wurden.


Gunthar

Gunthar ist der südwestlichste Teil der Insel Sankrist. Ein großer Laubwald erstreckt sich über diesen Teil, mit einigen Kirsch- und Apfelbäumen. Das Zentrum der Insel bildet die Lichtung, auf der der Weißstein steht. An diesem mystischen Ort hatte Vinas Solamnus die Vision, die Ritterschaft von Solamnia zu gründen. Hier wurde auch der berühmte Weißsteinrat während des Krieges der Lanze abgehalten. Die Burg Uth Wistan, benannt nach dem Großmeister Fürst Gunthar Uth Wistan aus dem vierten Zeitalter, wurde in der Nähe der Lichtung erbaut. Die am östlichen Strand gelegene Hafenstadt Gavin ist die größte solamnische Ansiedlung. Gunthar war schon immer und ist auch heute noch das Hauptquartier der Ritter von Solamnia. Silberne Drachen kreisen ab und zu über diesem Teil der Insel, sind aber meistens in Verkleidung unterwegs. Sie und die Ritter halten ein wachsames Auge auf die Großen Drachen und den roten Pyrothraxus im Osten.


Hylo

Auch Kenderheim genannt, besteht Hylo aus dem Wald östlich des Wächtergebirges auf der Insel Nord-Ergoth. Im Jahre 2600 PC geschah es, daß eine Gruppe von Kendern eine fliegende Zitadelle besetzen konnte und damit auf Reisen durch Krynns Himmel gingen. Allerdings verloren sie bald die Kontrolle über die Zitadelle und stürzten vor dem Gebirge in den Wäldern ab. Die so gestrandete Zitadelle wurde von der dortigen Vegetation überwuchert und von den Kendern zur Hauptstadt ernannt. Nach und nach ließen sich immer mehr Kender dort nieder und es entstanden verschiedene kleine Ansiedlungen. Die Umwälzung jedoch zerstörte alle bis auf die Hauptstadt Hylo selbst, welche den Namen deswegen verliehen bekam, weil sie am Anfang hoch (hy) oben war und dann abstürzte und damit unten (lo). Ferner bekam das gesamte Land noch den Namen Hylo, weil im Westen die hohen Gebirge und im Osten die niedrigeren Wälder und die Küste waren, und auch heute noch sind. Denn Hylo wurde von den Großen Drachen glücklicherweise verschont. Das andere Land der Kender, Kendermore, dagegen wurde von Malystryx völlig zerstört. Die flüchtigen Kender zogen allesamt nach Hylo und brachten etwas mit, was die Kender von Hylo niemals kannten: Furcht. Vom fröhlichen Wesen der Kender sehr verschieden, nahmen die Neuankömmlige, unter der Führung von Belladonna, die Herrschaft der zu der Zeit regierenden Windsaat-Familie einfach für sich weg.


Karthay

[siehe Blutmeerinseln]


Kenderheim

[siehe Hylo]


Kendermore

Kendermore war das dichtbewaldete Land auf der Goodlund-Halbinsel, östlich von Balifor. Vor dem Kommen der Großen Drachen war es das ursprüngliche Land der Kender, bevor einige von ihnen mit einer fliegenden Zitadelle auf Reisen gingen, in Nord-Ergoth abstürzten und dort Kenderheim gründeten. Kronin Distelknoten war und ist heute immer noch der Anführer der Kender von Kendermore. Heute allerdings sind die grünen und rauschenden Wälder Goodlunds allesamt dem Erdboden gleichgemacht. Stattdessen erheben sich Vulkane und Berge, Steine und Felsen aus der vegetationslosen Erde. Dies ist Malystryx’ Werk. Als sie auf ihren dunkelroten Schwingen den Osten Ansalons erreichte, mussten die Kender als erstes dran glauben. Durch ihre Magie verwandelte sie das einst fruchtbare Land in eine trostlose, gefährliche Ödnis. Und mit ihrem Hass auf alles Lebendige vertrieb sie die Kender mit Hilfe der Oger aus ihrer Heimat. Sie lehrte ihnen auf diese Weise das erste Mal die Bedeutung von Furcht. Die aufopferungsvolle Queste Flußwinds half den fliehenden Kendern zu überleben und das schlimmste zu verhindern. Nur wenige Kender waren unter der Führung von Kronin Distelknoten zurückgeblieben, um Malystryx erbitterten Widerstand zu leisten. Zusammen mit der Bevölkerung von Port Bailfor sind sie die einzigen Seelen, die sich mitten in der Verdammnis ihrer Tyrannin entgegenstellen.


Kern

Zwischen den gegabelten Ausläufern des nordöstlichen Kalkhist-Gebirges liegt die Ogerhauptstadt Kernen. Es ist jedoch eine sterbende Stadt, denn die vielen Schlachten in der Geschichte der Oger haben ihre Spuren hinterlassen. Das Land Kern erstreckt sich bis an die Ufern des Blutmeeres weiter nach Nordosten. Einst war es viel größer und reichte im Süden bis nach Khur und Balifor und im Westen bis nach Estwilde. Doch von ersteren Ländern wurde es durch das Reich Malystryx getrennt und von dem letzteren durch die nördliche Expansion der Ritter von Neraka. Seit dem sich das Blutmeer beruhigt hat, sind nun auch noch Minotauren an dem nordöstlichsten Punkt, des sich zu einer Halbinsel erstreckenden Landes, gelandet. Wie bei einer in die Ecke gedrängten Kreatur sind die Verhältnisse in Kern entsprechend unruhig. Die kleine Minotaurensiedlung sollte für die Oger keine Bedrohung sein, die Ritter von Neraka und der Große Rote jedoch schon. So versuchen die Oger mit wenigem Handel zu überleben und halten sich bereit, falls der Expansionshunger der Schwarzen Ritter überhand nehmen sollte. Das Land von Kern ist rauh und eben. Wälder gibt es nur im Süden zwischen den Gebirgsarmen des Kalkhists und im Norden direkt am Blutmeer. Dort haben die Minotauren eine Holzfällersiedlung aufgebaut, das Holz liefern sie zu den Minotaureninseln. Das Klima ist sehr heiß, mit starken Regenfällen und bietet stechenden Insekten somit ein wahres Paradies.


Khur

Die Länder von Khur erstrecken sich rings um die Khurman See. Begrenzt durch die Wälder von Silvanesti im Süden, den Kalkhist-Gebirgen im Westen und Norden, und der Verdammnis im Osten. Die trockenen und unfruchtbaren Ebenen von Khur gehören noch zu Malystryx Reich. Die sieben Nomadenstämme werden von ihr jedoch verschont. Nur einer der Stämme trägt auch den Namen Khur, während die anderen sich anders benennen. In ihrer gesamtem Geschichte bekriegten sich die Stämme untereinander. Es bildeten sich Allianzen und Feindschaften, die noch bis heute andauern. Angesichts der neuen Gefahr durch die Drachen rücken die Stammesfehden ein wenig in den Hintergrund, doch sind die Nomaden von Khur ein kriegerisches Volk, welches sich ein Leben ohne Feindseligkeiten kaum vorstellen kann. Waffen und Rüstungen sind das Hauptimportgut, während die Nomaden mit Gewürzen und ihren schnellen Pferden handeln. Jedoch ist der Handel für den Westen sehr gefährlich, denn Malystryx erlaubt niemandem ihr Reich zu betreten. Khuri-Khan ist die Hauptstadt des Reiches und gehört zum Stamm der Khur. Mehrere Male wurde von Helden versucht, die Stämme zu vereinigen, jedoch ohne anhaltendem Erfolg.


Kothas

[siehe Blutmeerinseln]


Lemish

Im vierten Zeitalter wurde Lemish von einem Despoten namens Nellthis regiert. Zwischen dem Garnet- und dem südlichen Dargaard-Gebirge gelegen, bestand Lemish fast auschließlich aus Wäldern. Im Süden hatte es Zugang zur Neuen See und trieb erfolgreichen Handel mit Sanction. Das Volk von Lemish war genauso betrügerisch und proftgierig wie ihr Herrscher, der im Krieg der Lanze einen Pakt mit der blauen Drachenarmee schloß, der besagte, daß die Truppen der Takhisis das östliche Drittel des Landes besetzen konnten, während Nellthis die anderen zwei Drittel beherrschte. Sklavenmärkte waren an der Tagesordnung und es kam, wie es kommen musste. Die Regierung von Lemish wurde von ihren rechtschaffenen, solamnischen Nachbarn gestürzt. Seit der zweiten Umwälzung ist Lemish nun ein Teil von Solamnia.


Mithas

[siehe Blutmeerinseln]


Nachtlund

Ein zwiellichtiger, dunkler Schatten liegt ewig über Nachtlund. Früher war es eine stolze und ritterliche Region im Nordosten Solamnias, bewacht durch die mächtige Dargaard-Feste. Doch das Verbrechen von Lord Soth verwandelte nicht nur ihn in einen untoten Ritter, sondern mit ihm auch das ganze Land. Kalt und tot hängt dieser düstere Schleier über einer Region, die hauptsächlich von Untoten bevölkert wird. Nach dem Chaoskrieg kroch der schwarze Schleier weiter nach Süden bis an die Grenzen der Hobgoblins und nach Norden bis in die Stadt Kalaman. Die einst so wichtige nördliche Hafenstadt ist nun verfallen und wird nur von wenigen Menschen bewohnt, die den Mut besitzen, im zwiellichtigen Dunkel zu leben. Die Landwirtschaft bringt aufgrund des mangelnden Sonnenlichtes nur eine spärliche Vegetation zu tage. Und der Handel über den Vingaard-Strom mit Solamnia ist durch die zahlreichen untoten Flußpiraten sehr gefährlich.


Nebelinsel

[siehe Blutmeerinseln]


Neraka

Vor der zweiten Umwälzung war Neraka der Name der Hauptstadt von Taman Busuk. Im Aufgang des fünften Zeitalters, nachdem der Rat der Letzten Helden den Schwarzen Rittern das Land um Neraka zugesprochen hatte, wurde dieses ebenfalls mit Neraka betitelt und entspricht heutzutage der alten Region von Taman Busuk sowie einer nord-östlichen Erweiterung in das Land Kern hinein. Nach dem Chaoskrieg regierte die Gouverneur-Generälin Mirielle Abrena den Militärstaat Neraka und verfolgte eine aggressive Expansionsstrategie. Ihr ist der rasche Aufstieg der Ritter von Neraka zu verdanken, die unter ihrer Führung noch Ritter der Takhisis hießen. Ihre Expansion hätte am ehesten nach Westen geführt, allerdings ist der Hobgoblinstaat das einzige Land zwischen den Schwarzen Rittern und den Rittern von Solamnia. Und die letzteren sind willens, diesen Puffer zwischen den beiden feindlich gesinnten Nationen aufrecht zu erhalten. Mirielle Abrena führte ihre Ritter auch in den noch jungen Staat Teyr, der von den Drakoniern gegründet worden war und zwang diesen zu einem Vasallenstaat zu werden. Nach dem tödlichen Anschlag auf die Gouverneur-Generälin riss Lord Morham Targonne die Macht über die Ritter der Takhisis an sich und benannte sie in die Ritter von Neraka um. Das Land von Neraka besteht hauptsächlich aus den nördlichen Kharolis-Gebirgen. Im Süden grenzt es an die Stadt Sanction, Throt und Blode. Im Osten an das Reich Malystryx. Im Norden an Kern und Teyr und im Westen an das Reich des roten Drachen Fenalysten, auch Cinder genannt. Im Zentrum von Neraka liegt die Stadt Jelek, der Hauptsitz von Lord Morham Targonne. Unweit der Stadt Neraka liegt der mystische Ort namens Götterheim. Da die Dunklen Ritter mit blauen Drachen zusammenarbeiten, sind sehr viele dieser Drachen in Neraka anzutreffen.


Nordmaar

Grassebenen bedecken die heiße, weil in Äquatorialnähe gelegene, Region von Nordmaar, die im östlichen Norden Ansalons liegt. An der Nordküste ist dichter Laubwuchs, der das ganze Jahr über grün bleibt. Im Süden liegt ein großes Moor, welches nach dem Chaoskrieg jedoch von dem schwarzen Drachen Mohrlex als Heimat auserwählt wurde. Die Bewohner dieses Landes sind Barbaren, die unter ihrem König Shredler Kerian von Nordmaar, der die Nordfeste nördlich des Moores bewohnt, ein tapferes Leben führen. Mit der Hilfe der Solamnischen Ritter haben sie sich schon während der Besetzung durch die rote Drachenarmee vehement gegen die feindlichen Armeen gewehrt. Ihr Mut ging so weit, daß sie aktiv die roten Drachen gejagt hatten, und sie waren dabei erfolgreich. Während des Chaoskrieges jedoch streiften die Schattenschrecken von Chaos auf ihrem zerstörerischen Zug gen Süden den Osten des Landes und lösten alle Bewohner der dortigen Dörfer und Siedlungen in Nicht-Existenz auf. Heute sind die Nordmaarer Barbaren immer noch durch die angrenzenden Reiche des schwarzen Drachen Mohrlex, des grünen Drachen Lorrinar und der Drakonier von Teyr bedroht. Allerdings sind noch immer starke solamnische Kräfte im Land stationiert, die das Land beschützen.


Nord-Ergoth

Die nördliche Insel westlich des ansalonischen Festlandes trägt den Namen Nord-Ergoth. Vor der ersten Umwälzung war es tatsächlich der nördliche Teil des Imperiums von Ergoth. Nun ist es von Wasser umringt und von Süd-Ergoth, ebenfalls einer Insel, abgeschnitten. Nord-Ergoth teilt sich in fünf Provinzen auf. Westlich des von Norden bis Süden die Insel in zwei Abschnitte teilenden Wächtergebirges liegt Ergoth selbst, das Land, das sich einst über den gesamten Westen Ansalons erstreckte. Östlich des Gebirges liegt Hylo, das Land der Kender. Im Norden der Insel formen einige Barbarenstämme die unabhängige Provinz Ackal. Der Süden wird von Goblins bewohnt, die ihre Region Sikk’et Hul nennen. Eine fünfte, sehr kleine Provinz, liegt an der Küste im Nordosten, zu der auch eine nahe Insel gehört. Diese Provinz trägt den Namen Ogaral und wird ausschließlich von Trollen bewohnt.


Nostar

Südlich von Süd-Ergoth und nahe bei der Insel Enstar, liegt Nostar, eine sehr kleine Insel, der während des Chaoskrieges das gleiche schreckliche Schicksal zuteil wurde wie Enstar. Alles Lebendige wurde von den Schattenschrecken vernichtet.


Ogaral

Ogaral ist eine winzige Provinz im Nordosten der Insel Nord-Ergoth. Die Provinz liegt zwischen Küste und Wächtergebirge und besteht vorwiegend aus Sumpfgebieten. Eine küstennahe Insel gehört ebenfalls zu Ogaral und war vor der Umwälzung die mächtigste Zitadelle des nördlichen Ergothianischen Imperiums. Nur Ruinen und felsige Klippen zeugen heute noch von ihrer Existenz. Die einzigen Bewohner von Ogaral sind Trolle, welche regelmäßig die Grenzen patroullieren und jeden Eindringling angreifen und verschleppen. Südlich von Ogaral grenzen die Kenderwälder von Hylo, nördlich die Provinz Ackal an.


Saifhum

[siehe Blutmeerinseln]


Sankrist

Die Insel Sankrist ist die westlichste Insel Ansalons und bestand auch schon vor der Umwälzung. Die Insel besteht aus zwei Teilen. Dem östlichen, zweidrittel großen Teil, der von Strand zu Strand aus Gebirgen besteht und dem westlichen Drittel, welches vollständig bewaldet ist. Die wäldliche Halbinsel trägt den Namen Gunthar und wird von solamnischen Rittern bewohnt. Es ist das Herz der Ritterschaft. Die bergige Halbinsel wird von den Gnomen von Ansalon in ihrem Berg Machtnichts bewohnt. Dieser Teil der Insel wird im fünften Zeitalter von dem roten Drachen Pyrothraxus beherrscht. Nun ja, er versucht es zumindest.


Schallseeinsel

Die Schallseeinsel liegt im Zentrum der Neuen See. Schallsee selbst war früher eine kleine Hafenstadt der Barbaren, die in mehreren Stämmen auf der Insel verstreut leben. Im Jahre 8 SC folgte Goldmond dem Ruf ihres Herzens und gründete die Zitadelle des Lichts in der Nähe der Stadt. Damit machte sie die Schallseeinsel zum Mittelpunkt des Mystizismus Ansalons. Seitdem reisten viele junge und alte Mitglieder aller Rassen zu dieser Insel, um von Goldmond die Magie des Mystizismus zu lernen. So wurde die Hafenstadt größer und größer und nahm auch solamnische Einheiten auf, die zu dem Schutz der Insel hier stationiert wurden. Der alte silberne Drache Solomirathnius, auch Mirror genannt, hat sich die Schallmeerinsel zu ihrem Schutz als Heimat auserkoren.


Sikk’et Hul

Die Provinz im Süden von Nord-Ergoth trägt den Namen Sikk’et Hul und wird von Goblins bewohnt. Sie bauen ihre Städte auf den verlassenen menschlichen Siedlungen auf, welche über die Ebenen verstreut zu finden sind. Für Goblins sind sie überraschend zivilisiert und haben teilweise ein besseres Verhältnis zu den Ergothianern als die Kender und Ackaliten aus den anderen Provinzen.


Solamnia

Vinas Solamnus, Kommandant ergothianischer Streitkräfte, rückte im Jahre 1801 PC aus, um eine Rebellion im östlichen Ergoth zu ersticken. Doch anstatt zu kämpfen, hörte er den Rebellen zu und entschied sich für einen Seitenwechsel. Die Rebellion der Rose begann. Als neuer Anführer der Rebellen zog er gegen Daltigoth, der Hauptstadt des Ergothianischen Imperiums, und belagerte sie. Ergoth schloss einen Friedensvertrag und Solamnia wurde gegründet. Damals erstreckte sich Solamnia östlich von Ergoth über die gesamte Nord-Süd-Strecke der Mitte Ansalons. Dann kam die erste Umwälzung. Die Neue See bildete sich in der Mitte des Kontinentes und teilte den Norden von Solamnia vom Süden. Da die Ritter von Solamnia für die Umwälzung schuldig gemacht wurden, dauerte es bis zum Ende des Krieges der Lanze, bis sie ihre Ehre wiederhergestellt hatten und als stärkster Staat des Kontinents aus der finalen Schlacht hervorgegangen waren. Solamnia galt als das Zentrum des Guten in Ansalon und erstreckte sich von den nördlichen Küsten zwischen der Bucht von Branchala und der Thoradin-Bucht bei Kalaman über die gesamten fruchtbaren, von dem mächtigen Vingaardstrom gespeisten, Ebenen bis hinab nach Südlund an der Straße von Schallsee. Palanthas war die Metropole und das Zentrum der Bildung und Kultur der Welt. Vingaard die zentrale Versorgung des Staates. Caergoth die südlichste Festung mit den bekanntesten Schiffswerften. Die Zwerge aus Kayolin, heimisch im Garnetgebirge zwischen Lemish und Südlund, waren immer höchst loyal zu den Solamniern gewesen. Bald schon, im fünften Zeitalter, sollte auch die diktatorische Regierung Lemishs gestürzt werden und das bewaldete Land in die ehrenvolle solamnische Gesellschaft aufgenommen werden. Doch dann kam der Chaoskrieg mit der zweiten Umwälzung. Schattenschrecken aus der Spalte, die zum Abgrund führte, brachten Schrecken und ewiges Vergessen über den Norden. Lavaspeiende Feuerdrachen brachten Tod und Zerstörung über die Länder und brannten in die Mitte des Reiches den “Fußabdruck des Chaos”, der später als die nördlichste Grenze Solamnias gelten sollte. Denn nach der Zerstörung kamen die Großen Drachen und der Große Blaue Khellendros wählte sich den Norden Solamnias als sein Reich aus. So wurde Solamnia wiederum gespalten und Palanthas, die Große Bibliothek der Zeitalter, der Turm der Erzmagier und der Turm des Oberklerikers fielen in des Drachen Klauen. Die Wüste Khellendros’ im Norden, der Hobgoblinstaat im Osten. Und im Nordosten das untote Nachtlund. Auf dem Festland hat Solamnia im fünften Zeitalter keine angenehmen Nachbarn mehr. Solanthus, die traditionelle Hauptstadt nördlich des Garnetgebirges und Caergoth, die südliche Hafenfestung sind nunmehr die zwei größten Städte des einstmals zentralen Reiches Ansalons, welches mit dem Verlust von Palanthas auch nicht mehr die Metropole des Kontinents besitzt. Gwynned auf Nord-Ergoth erreicht in letzter Zeit zunehmend diesen Status. Doch die Bastion des Guten gibt nicht auf. Mögen die Widerstände noch so groß sein. Die Ritter von Solamnia kämpfen gegen das Böse und mit der finanziellen und materiellen Hilfe der Zwerge von Kayolin werden überall auf der Welt Pläne erdacht und ausgeführt, die Ritter auf Missionen geschickt und wenn es sein muss, wird dem Feind des Guten ehrenhaft im Zweikampf gegenübergetreten. Wie es der Maßstab und das solamnische Herz verlangt.


Süd-Ergoth

Im Krieg der Lanze war Süd-Ergoth der Ort, zu dem die Elfen Ansalons flüchteten, nachdem die Drachenarmeen ihren Feldzug gestartet hatten. Heute ist Süd-Ergoth widerum der Ort, von dem es zu flüchten gilt. Nach dem Chaoskrieg hat Gellidus, der Große Weiße Drache, diese Insel zu seinem Territorium erklärt und gleich darauf mit seiner landschafttransformierenden Magie die einstigen Grasebenen im Süden und die öden, unfruchtbaren Ebenen im Norden in eine ewige Eis- und Schneelandschaft verwandelt. Dazwischen lag die Morgash-Bucht, die Bucht der Finsternis, die sich vom Osten her tief in die Insel einschnitt. Der engere Eingang der Bucht fror mit einer dicken Eissschicht zu und verwandelte so die Bucht der Finsternis zu dem Morgash-See. Das Last-Gaard-Gebirge neben dieser eisigen Landschaft verhinderte ein weiteres Vordringen des ewigen Winters nach Westen, in die Elfen-Wälder der Kagonesti hinein. Die extreme Kälte macht das Leben aber auch dort sehr unbequem. Am südlichen Ufer des Morgash-Sees liegt Daltigoth, die einstige Hauptstadt des Ergothianischen Imperiums. Nun jedoch zerstört und verwahrlost, wird Daltigoth von Ogern bewohnt. Vor der Ankunft Gellidus’ wohnten Goblinstämme im unfruchtbaren Norden von Süd-Ergoth. Der endlose Schnee jedoch wird ihnen das Überleben um einiges erschwert haben.


Staubebenen

Wie der Name schon sagt, bestehen die Staubebenen nur aus Staub, soweit das Auge reicht, solange es nicht durch aufgewirbelten Staub geblendet wird. Früher wuchs hier noch tundraähnlich Gras, doch die Umwälzung hat alles pflanzliche Leben auch auf dieser Ebene ausgelöscht. Die Staubebenen erstrecken sich über den gesamten Süden Ansalons, zwischen dem Wald der Silvanesti und dem Wald von Berylinthranox. Im Norden ist das Reich des Großen Schwarzen Drachen Onysablet und die Staubebenen selbst sind Heimat der beiden rivalisierenden Drachen Stenndunnus und Iyesta. Diese beiden Drachenreiche liegen im Osten. Im Nordwesten liegt Duntollik, gemeinsam bewohnt und gehalten von Zentauren und Barbaren, deren Stämme schon immer in den Staubebenen existiert hatten. Die Stadt Tarsis liegt direkt am westlichen Rand der Ebenen, allerdings direkt am Wald des Großen Grünen und damit auch unter dessen Kontrolle.


Taman Busuk

[siehe Neraka]


Teyr

Am Fuße des Astivar-Gebirges im Norden Ansalons, direkt zwischen zwei Drachenreichen, nämlich denen des grünen Lorrinar und des schwarzen Mohrlex, gedeiht ein sehr junger, erst im fünften Zeitalter gegründeter Staat, dessen Bürger Drakonier sind. Der heutige Lord von Teyr, Kang, kam aus den Regionen um Thorbardin und hat von dort etwas unschätzbar wertvolles mitgebracht: Eier, die weibliche Drakonier enthielten. So können sich die Drakonier nun selbst vermehren und die Bevölkerung des Staates wachsen lassen. Allerdings machen ihnen die Ritter von Neraka einen Strich durch die Rechnung, sich den Wunsch nach Unabhängigkeit zu erfüllen. Mirielle Abrena marschierte vor einigen Jahren in den noch schwachen Staat hinein und zwang Teyr zu einem Vasallenstaat zu werden. Nun müssen die Drakonier dem Staat von Neraka einen Zehnt abgeben sowie mitmarschieren, wenn Neraka im Kriegsfalle Unterstützung fordert. Unter diesem Zwang suchen die Drakonier nach einem Ausweg aus ihrer misslichen Lage, doch es findet sich niemand, der dem Staat helfen könnte. Einige Drakonier denken sogar an eine Allianz mit den Solamniern, doch an eine wirklich realistische Möglichkeit dieser Art wird nicht geglaubt. Gehandelt wird in Teyr von seiten der Drakonier in erster Linie mit Eisenerz und Marmor, nach dem sie im Astivar-Gebirge graben.


Throt

Throt ist das Land der Hobgoblins, welches zwischen Solamnia und dem Reich des roten Fenalysten sowie Neraka liegt. Nördlich von Throt liegt Nachtlund und südlich die Neue See. Vor dem Chaoskrieg bestand Throt nur aus der südlichen Spitze des Dargaard-Gebirges und der darunterliegenden Ebene. Heute erstreckt es sich bis an die Südküste und besteht hauptsächlich aus sumpfigen, schwer bebaubaren Gebieten. Neben Hobgoblins wandern auch Goblins, Oger und Trolle durch Throt und machen das Land sehr unsicher. Obwohl es einen König gibt, herrscht weitgehend Anarchie. Im vierten Zeitalter plante Solamnia, eine Invasion in das Land zu starten, welches ursprünglich menschlichen Bauern weggenommen wurde. Doch der Chaoskrieg vereitelte dieses Vorhaben. Durch das neugegründete Land von Neraka hat sich die Lage insoweit geändert, daß die solamnischen Ritter den Hobgoblin-Puffer zwischen den verfeindeten Ritterschaftsstaaten eher begrüßen. Die Hauptstadt von Throt ist Trotyl, eine Stadt in einem Waldgebiet an der südlichen Spitze des nördlichen Dargaard-Gebirges. Mit Neraka haben die Hobgoblins einen Vertrag geschlossen: Freier Handel im Reich von Throt für militärische Unterstützung im Falle einer solamnischen Invasion. Haupthandelsgut sind Information.


Verdammnis

Die Verdammnis ist heute das, was früher die Goodlund Halbinsel war. Einst lachten und spielten Kender in den dichten, grünen Wäldern von Kendermore. Heute stürmen nur Winde und Vulkane brechen und spucken flüssiges Feuer. Einst waren weite Grassteppen im Osten der Halbinsel. Heute steht ein Berg hinter dem anderen, verketten und verzahnen sich Gebirge, Spalten, Felsen und Risse. Grün gibt es nicht mehr. Hier wachsen keine Bäume, vielleicht nur verkrüppeltes Holz. Aber nur vielleicht. Die einzigen Bewohner der Verdammnis sind Oger, Ogerstämme, die vereinzelt hier ihr Dasein unter der Herrschaft derjenigen Kreatur fristen, die verantwortlich für diese Vergewaltigung der Natur ist: Der Große Rote Drache Malystryx. Sie war der erste Drache, der nach dem Chaoskrieg hier auf Ansalon landete. Das einzige Gefühl, das sie kennt, ist Hass auf alles Lebendige. So sind tausende Kender ihren Flammen zum Opfer gefallen. Und ihre mächtige Magie hat nicht nur das Land verändert, sondern das Wesen der Kender selbst. Sie hat die Kender dazu gebracht, Furcht zu empfinden, deren gesamtes Heimatland zerstört und sie vertrieben. Einige wenige Kender unter der Führung von Kronin Distelknoten sind jedoch geblieben, um sich Malys zu widersetzen. Die Verdammnis ist eine tote, zerklüftete und lebensbedrohliche Landschaft. Trotzdem ist es oftmals das Ziel mutiger Abenteurer. Gerüchten zufolge sollen in der Verdammnis viele alte und mächtige magische Artefakte zu finden sein, die der Mahlstrom aus dem Blutmeer gespuckt hat, als er sich nach der zweiten Umwälzung beruhigte und zum Stillstand kam. Außerdem wird gemunkelt, der mysteriöse Schattenmagier käme aus der Verdammnis, als er sich zum ersten Mal auf Ansalon blicken ließ. Besondere Orte sind Blood Watch an der nordöstlichen, felsigen Küstenspitze, wo sich der Hort von Malystryx befinden soll, sowie Port Balifor, die Hafenstadt an der Bucht von Balifor am westlichen Rand der Verdammnis, deren Bewohner sich tapfer durchschlagen und überleben.

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